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Wir über uns
Die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Ankunft ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die sich der Bekämpfung sozialer Ausgrenzung und der Förderung internationaler Gesinnung in einer multikulturellen Gesellschaft verschrieben hat. Durch die gezielte Entwicklung und Durchführung sozialer und kultureller Projekte für sozial benachteiligte Menschen wie Immigrant/-innen, Kinder und Jugendliche sowie Frauen und Senior/-innen sollen vor allem soziokulturelle Verarmungseffekte verhütet bzw. beseitigt werden und die Teilhabe an für die Sozialentwicklung entscheidenden Angeboten ermöglicht werden. Gleichzeitig zielt die Arbeit der BQG Ankunft darauf, durch Beratung in sozialen und rechtlichen Fragen, durch Betreuung und Begleitung den Integrationszeitraum für Immigrant/-innen zu verkürzen und ihr Einleben in die Gesellschaft zu erleichtern.
Die BQG Ankunft verfügt
über vielfältige Erfahrungen im Bereich der Beschäftigungsförderung und im
Bereich der Beratung und Betreuung von ausländischen Bürgern und Aussiedler/-innen.
Sie ist anerkannter arbeitsmarktorientierter Beschäftigungsträger und Mitglied
verschiedener Netzwerke im Bereich der sozialen Arbeit. Sie wurde 1992 auf
Initiative der Service-Gesellschaft zukunft im zentrum und mehrerer
Vereine gegründet. Vorrangiges Ziel des Zusammenschlusses zu einer gemeinnützigen
Gesellschaft für Immigrant/-innen und Aussiedler/-innen ist es, gemeinsam tragfähige
Projekte zur Erleichterung der Integration dieser Menschen in die deutsche
Gesellschaft zu entwickeln und durchzuführen sowie in der einheimischen
Bevölkerung das Verständnis für andere Kulturkreise und Menschen anderer Länder
zu fördern. Schwerpunkte unserer Arbeit sind die:
Ziel ist es, die Voraussetzungen für die Integration von Menschen zu schaffen, die in ihren Eingliederungsmöglichkeiten durch soziale, soziokulturelle und psychosoziale Problemlagen eingeschränkt sind. Die BQG Ankunft arbeitet vorrangig im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.
Im Rahmen der Umsetzung aktiver Arbeitsmarktpolitik führt die BQG Ankunft gGmbH seit 1992 beschäftigungsfördernde Maßnahmen durch (z.B. ABM, SAM, LKZ, gzA, IdA, Frauenstrukturstellen, Bechäftigungszuschuss, Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung, Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante). Sie war seit Juli 2010 Träger von Maßnahmen zur 6-monatigen Aktivierung von Teilnehmern im Rahmen des Modellprojektes "Bürgerarbeit" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Seit Oktober 2009 ist die Gesellschaft Mitglied im DEUTSCHEN PARITÄTISCHEN WOHLFAHRTSVERBAND; Landesverband Berlin e.V..
Die BQG Ankunft gGmbH ist Mitglied im Beirat für Integration und Migration des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin. Sie arbeitet weiterhin in zahlreichen Netzwerken undArbeitsgruppen, die mit den Themen Migration, Integration und Beschäftigungsförderung befaßt sind, mit, so z.B. in dem im Jahre 2001 gebildeten Netzwerk für Migrant/-innen aus Osteuropa. Ebenso arbeitet die Gesellschaft aktiv in der Sozialraum-AG V des Bezirksamtes mit. Die BQG Ankunft gGmbH ist Mitglied im Berliner Verband für Arbeit und Ausbildung (bvaa) und beteiligt sich an der Tätigkeit des Arbeitskreises "Neue Wege in Beschäftigung" im Rahmen des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Friedrichshain-Kreuzberg.
Im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL war die BQG Ankunft mit einem Querschnittsprojekt zur Berücksichtigung der Migrationspezifik Mitglied der Berliner Entwicklungspartnerschaft MILOS (2002 -2005). Von 2005 bis 2007 war BQG Ankunft Träger des Teilprojektes „Active Generation“ der Berliner EQUAL- Entwicklungspartnerschaft „Generations - Berlin integriert Erfahrung“. Hier beschäftigte sie sich vorrangig mit der Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer/-innen, auch mit Migrationshintergrund, und der Entwicklung eines Begleitsystems für diese Zielgruppe. Diese Arbeit wird über das Projektende hinaus fortgesetzt.
Im November 2000 wurde die BQG Ankunft gGmbH mit dem Integrationspreis 2000 der Ausländerbeauftragten des Senats von Berlin für Verdienste in der ehrenamtlichen Sprachförderung geehrt. Die Gesellschaft wird gefördert durch die Bundesanstalt für Arbeit, das Land Berlin, Berliner Bezirksämter und den Europäischen Sozialfonds. Stand: April 2012
Die
Gesellschaft finanziert ihre Arbeit auch durch Spenden.
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